Begas Haus, Museum und historische Stätte in Heinsberg
Das Begas Haus ist ein Museum in Heinsberg, benannt nach der Künstlerfamilie Begas, deren Stammvater Carl Joseph Begas dort 1794 geboren wurde. Es nutzt ein Gebäude des 16. bis 18. Jahrhunderts, das um das benachbarte Haus Lennartz erweitert und am 12. März 2014 neu eröffnet wurde. Die Dauerausstellung umfasst die bundesweit größte Sammlung von Gemälden, Skulpturen und Grafiken der Familie Begas sowie regionalgeschichtliche Objekte und christliche Schatzkunst.
Das Gebäude, ein Bau des 16. bis 18. Jahrhunderts, wurde nach dreijährigem Umbau am 12. März 2014 wiedereröffnet. Das benachbarte Haus Lennartz wurde einbezogen und der gesamte Komplex innen wie außen neu gestaltet. Unter der Leitung von Rita Müllejans-Dickmann erhielt das Museum ein neues Profil mit Schwerpunkt auf der Künstlerfamilie Begas und der Regionalgeschichte; 2017 wurde es für den Europäischen Museumspreis nominiert.
Das Haus zeigt Werke der Künstlerfamilie Begas, die über Generationen hinweg Skulpturen und Gemälde schufen. Besucher sehen hier religiöse Kunstwerke und regionale Objekte, die die künstlerische Tradition dieser Familie dokumentieren.
Das Begas Haus liegt im Zentrum von Heinsberg, direkt neben der Propsteikirche St. Gangolf und der Burg Heinsberg, sodass der Eingang zu Fuß leicht zu finden ist. Während des dreijährigen Umbaus wurde das Gebäude um das benachbarte Haus Lennartz erweitert und innen wie außen komplett neu gestaltet. An das Museum ist ein von der Lebenshilfe geführtes Café angegliedert, in dem gelegentlich unter dem Motto „Kultur ohne Barrieren“ Kunst gezeigt wird.
Die Büste Kaiser Wilhelms I. neben dem Eingang wurde am 20. September 1908 auf dem Heinsberger Marktplatz aufgestellt und 1942 von dort entfernt. Danach kam sie in Privatbesitz und ist dem Museum heute als Dauerleihgabe überlassen, sodass sie nach Jahrzehnten wieder öffentlich zu sehen ist.
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