Burg Bärwalde, Mittelalterliche Burgruine in Niederer Fläming, Deutschland.
Burg Bärwalde ist eine Burggruine in der Niederer Fläming mit einem erhaltenen quadratischen Wohnturm aus Sumpfeisenstein und zwei gemauerten Kellerkammern. Ein wasserführender Burggraben und Teile der ehemaligen Befestigungsanlage sind noch heute sichtbar.
Die Burg entstand im 12. Jahrhundert als slawische Befestigung gegen Wendeneinfälle. 1417 gelangte sie in den Besitz der Hohenzollern.
Die Kastanienallee mit doppelter Baumreihe führt zu den Ruinen und zeigt, welche Vorlieben die Adligen dieser Region beim Gestalten ihrer Landschaften hatten. Der Weg selbst erzählt von einer Zeit, in der solche durchdachten Anlagen zum Alltag der Herrschaften gehörten.
Die Ruine liegt 500 Meter südlich des Dorfzentrums von Bärwalde und ist leicht zu erreichen. Der Standort ist frei zugänglich, und Besucher sollten gutes Schuhwerk mitbringen, da das Gelände uneben ist.
Von 1462 bis 1815 war die Burg eine Exklave Brandenburgs, die vollständig von sächsischem Gebiet umgeben war. Grenzwälle von damals sind an einigen Stellen noch heute in der Landschaft erkennbar.
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