Schloss Erching, Wasserschloss in Hallbergmoos, Deutschland
Schloss Erching ist ein dreigeschossiges Schloss in Hallbergmoos, das auf einer kreisformigen Insel steht und von einem Wassergraben umgeben ist. Das Wasser um die Insel variiert in seiner Breite und schafft eine naturliche Barriere um das Gebaude herum.
Der Bau des Schlosses wurde 1652 durch Bischof Albert Sigismund in Auftrag gegeben, der es als Jagdlodge nutzen wollte. Die Anlage blieb unter kirchlicher Verwaltung, bis sie 1802 in weltliche Hande uberging.
Die St. Walburga Kapelle im Schlosskomplex stammt aus dem Jahr 1672 und prägt das Erscheinungsbild mit ihrer polygonalen Ostseite und dem charakteristischen Schweizer Dach. Dieser kleine Gottesort spiegelt die religiöse Bedeutung wider, die das Schloss seit seiner Gründung hatte.
Die Anlage ist heute eine Privatresidenz und kann von auBen besichtigt werden, wobei Besucher jedoch Abstand halten und die Zugangsbeschrankungen beachten sollten. Es empfiehlt sich, die Fassade und die Umgebung vom offentlichen Gelaende aus zu betrachten.
1829 wandelte Joseph von Utzschneider die Anlage in einen experimentellen Landwirtschaftsbetrieb um, auf dem Kartoffeln und Ruben angebaut wurden. Diese fruhe Fabrik war sogar mit einer integrierten Zuckerfabrik ausgestattet, die die landwirtschaftliche Produktion verarbeitete.
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