Forschungsreaktor München, Forschungsreaktor in Garching bei München, Deutschland
Der Forschungsreaktor München ist eine Forschungsanlage in Garching bei München mit mehreren Gebäuden, die ein Material-Testreaktor, Laborräume und eine Neutronenquelle für wissenschaftliche Experimente umfassten. Die Einrichtung wurde nach ihrer Betriebstätigkeit schrittweise zurückgebaut und ist nun in diesem Umbau-Prozess.
Die Anlage begann am 31. Oktober 1957 ihren Betrieb und war damit der erste Forschungsreaktor in Deutschland. Das Werk lief bis zur Stilllegung im Juli 2000 und markierte damit ein halbes Jahrhundert wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung.
Die charakteristische Kuppelstruktur wurde von Architekt Gerhard Weber entworfen und prägt das Wappenbild von Garching – ein Symbol für die wissenschaftliche Identität der Stadt. Dieses Bauwerk erinnert die Bewohner täglich an die Bedeutung von Forschung und technologischer Entwicklung in ihrer Gemeinde.
Die Anlage steht unter Denkmalschutz und befindet sich an der Lichtenbergstraße 1 in Garching. Besucher sollten beachten, dass der Ort aktiv umgebaut wird und nur eingeschränkt zugänglich ist.
Die Anlage war ein Schwimmbadreaktor, ein spezialisierter Typ, der in einem großen wassergefüllten Becken untergebracht war und eine hohe Neutronenflussdichte ermöglichte. Diese Bauweise ermöglichte es Wissenschaftlern, Materialproben unter realistischen Bedingungen zu testen.
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