Stadion der Stahlwerker "Ernst Grube", Sportstadion in Riesa, Deutschland.
Das Ernst-Grube-Stadion, von den Fans Die Grube genannt, liegt unmittelbar neben dem Bahnhof Riesa und wurde am 29. Mai 1955 mit über 11.000 Zuschauerplätzen übergeben. Nach dem Aufstieg in die DDR-Oberliga wurde es im Sommer 1968 auf eine maximale Kapazität von 14.000 Plätzen erweitert. Seit 2003 ist die Anlage ungenutzt, die große Haupttribüne ist wegen Einsturzgefahr gesperrt.
Das Stadion wurde am 29. Mai 1955 mit über 11.000 Zuschauerplätzen übergeben. Nach dem Aufstieg der BSG Stahl Riesa in die DDR-Oberliga wurde es im Sommer 1968 auf eine maximale Kapazität von 14.000 Zuschauerplätzen erweitert. Bis zur Auflösung des FC Stahl Riesa 98 im Jahr 2003 blieb es dessen Heimspielstätte und lag danach jahrelang brach.
Das Stadion trägt den Namen von Ernst Grube, einem deutschen Politiker, der sich gegen das Nazi-Regime wehrte. Die Einheimischen kennen das Gelände unter dem Spitznamen Die Grube und verbinden damit die lokale Sportgeschichte ihrer Stadt.
Das Stadion liegt an der Rudolf-Breitscheid-Straße 40 und ist leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass die Anlage derzeit umfangreiche Instandhaltungsarbeiten benötigt und nur zu besonderen Anlässen genutzt wird.
In 2024 fand zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Fußballspiel statt, wofür das Spielfeld mit 100 Tonnen Erde erneuert werden musste. Dieses Ereignis zeigte, dass die lokale Sportgemeinde das historische Gelände nicht völlig aufgegeben hat.
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