Leinstraße 33, Geschäftshaus im Stadtteil Mitte, Hannover, Deutschland
Leinstraße 33 ist ein vierstöckiges Gebäude mit Renaissance-Elementen wie einem Torbogen, Friesen zwischen den Stockwerken und Hermesträger-Säulen an den Fenstern. Die Fassade kombiniert klassische architektonische Details mit funktionalen Bereichen für medizinische Versorgungsdienstleistungen.
Das Gebäude wurde von 1622 bis 1624 vom Steinmetzmeister Joachim Pape für den Hannoveraner Patrizier Ludolf von Anderten und Bürgermeister Georg Türke während des Dreißigjährigen Krieges errichtet. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg wurde es 1957 rekonstruiert und erhielt dabei Fassadenseile des historischen Haus der Väter.
Die Fassade zeigt symbolische Reliefs für Luft, Wasser, Erde und Feuer sowie das Wappen der Familie von Anderten-Bessel. Diese Darstellungen erzählen von den Elementen und der Herkunft der ursprünglichen Eigentümer.
Das Gebäude befindet sich in fußläufiger Nähe zur U-Bahn-Station Markthalle/Landtag und liegt zentral im Mitte-Bezirk mit guter Erreichbarkeit. Die Fassade ist von der Straße aus leicht zu sehen und der Hof bietet Parkplätze für Besucher und Kunden.
Der Fassade sind Teile des historischen Haus der Väter erhalten geblieben, die bei der Rekonstruktion 1957 bewusst integriert wurden. Dies macht das Gebäude zu einem sichtbaren Zeugnis des Wiederaufbaus nach dem Krieg und der Wertschätzung für ältere Architektur.
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