Hänigser Bockwindmühle, Bockwindmühle in Hänigsen, Deutschland.
Die Hänigser Bockwindmühle ist eine Bockwindmühle in Uetze mit senkrechter Holzverkleidung, Schindeldach und funktionsfähigen Mahlmechanismen mit zwei Mahlstationen. Das Gebäude zeigt die typische Konstruktion dieser Bauart mit dem auf einem Bock gelagerten Mühlenhaus, das gedreht werden kann, um die Flügel zum Wind auszurichten.
Das Gebäude wurde 1704 erbaut, nachdem der Genehmigung durch Herzog Georg Wilhelm von Celle erteilt worden war. Diese Genehmigung führte zu Konflikten mit konkurrierenden Müllern in der Umgebung.
Die Mühle stellt Mehl für örtliche Bäckereien her, das zur Herstellung des traditionellen Hänser Brots verwendet wird. Diese Verbindung zwischen Mahlen und lokaler Lebensmittelproduktion ist bis heute lebendig.
Die Mühle kann während des deutschen Mühlentags besichtigt werden, der jährlich am ersten Sonntag im September stattfindet. Führungen sind nach Vereinbarung auch zu anderen Zeiten möglich.
Das Gebäude erhielt 1705 ein Steuervergünstigungszertifikat, das auf unbegrenzte Zeit ausgestellt wurde. Dieses Privileg ist rechtlich bis heute gültig und macht die Mühle zu einem seltenen Beispiel für ein historisches Dokument, das seine praktische Bedeutung bewahrt hat.
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