Gartenstadt-Nord, Wohnkomplex im Stadtteil Longerich, Köln, Deutschland.
Gartenstadt-Nord ist ein Wohnkomplex im Norden Kölns mit verschiedenen Haustypen, darunter Y-förmige Punkthäuser, dreistöckige Gebäude und Einfamilienhäuser rund um den Altonaer Platz. Der Komplex verbindet Wohnraum mit Grünflächen und Geschäften auf zwei Ebenen.
Das Projekt begann 1957 als Antwort auf den Wohnungsmangel für Arbeiter in Raffinerien und Autofabriken. Ein Abschnitt wurde 1959 vom damaligen Kardinal Josef Frings als katholische Siedlung eingeweiht.
Der Name bezieht sich auf die Gartenstadt-Bewegung, die Wohnraum mit viel Grün verbinden wollte. Besucher sehen heute noch, wie die Häuser um Plätze angeordnet sind und Grünflächen zum Alltag gehören.
Der Komplex liegt in der Nähe von Bushaltestellen und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit breiten Wegen zwischen den Gebäuden. Besucher sollten während der Wochenenden kommen, um die Gegend in ihrem alltäglichen Rhythmus zu sehen.
Die ursprünglichen Häuser von 1936 waren mit großen Gemüsegärten ausgestattet, die den Bewohnern Selbstversorgung ermöglichten. Dieses Konzept war einem der frühesten Beispiele für nachhaltiges Wohnen in der städtischen Planung.
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