Dodekanes, Inselgruppe in der Südlichen Ägäis, Griechenland.
Dodecanese ist eine Inselgruppe in der südlichen Ägäis, die zwölf größere Inseln wie Rhodos, Kos und Patmos sowie über hundert kleinere Landmassen umfasst. Die Inseln weisen felsige Küsten, trockene Hügel und vereinzelte fruchtbare Täler auf, die sich über mehr als 200 Kilometer von Norden nach Süden erstrecken.
Die Inselgruppe wurde im 20. Jahrhundert nacheinander von Italien, Großbritannien und schließlich Griechenland verwaltet, bis sie 1947 offiziell Teil des griechischen Staates wurde. Zuvor hatten byzantinische, osmanische und venezianische Mächte hier ihre Spuren hinterlassen.
Der Name leitet sich vom griechischen Wort für zwölf ab und bezieht sich auf die Hauptinseln, die jeweils eigene lokale Dialekte und Feste bewahrt haben. Besucher begegnen noch heute türkischen und italienischen Spuren in Ortsnamen, Speisen und Gebäuden.
Fähren verkehren das ganze Jahr über zwischen den Inseln, wobei die Frequenz im Sommer deutlich zunimmt und im Winter abnimmt. Die beiden größten Inseln bieten Flughäfen mit Direktverbindungen nach Athen und mehreren europäischen Städten.
Mehrere kleinere Inseln sind unbewohnt und dienen nur noch als Ankerplätze für Fischerboote oder als Weidegrund für Ziegen. Manche liegen so nah an der türkischen Küste, dass man die gegenüberliegenden Ortschaften mit bloßem Auge erkennen kann.
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