Festung Andimachia, Mittelalterliche Festung in Antimachia, Griechenland.
Antimachia Castle ist eine Befestigungsanlage aus dem Mittelalter, die auf einem Plateau thront und mit ihrer dreieckigen Form das Gelände dominiert. Die Mauern folgen den natürlichen Höhenlinien und werden durch einen halbmondförmigen Schanzen-Außenwerk am Eingang verstärkt.
Die Ritter des Ordens Sankt Johannes erbauten die Burganlage in den ersten Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts als strategischen Außenposten. Sie verteidigte sich gegen eine Belagerung im 15. Jahrhundert, als eine kleine Besatzung länger Widerstand leistete als erwartet.
Im Inneren der Mauern finden sich zwei religiöse Gebäude aus verschiedenen Epochen: die Nikolaus-Kirche aus byzantinischer Zeit und eine kleinere Kapelle aus dem 18. Jahrhundert. Diese Gebetsstätten zeigen, wie die Burgbewohner ihren Glauben in schwierigen Zeiten praktizierten.
Die Burganlage liegt außerhalb des nächsten Dorfes auf einem separaten Hügel und erfordert eine eigenständige Anfahrt abseits der Hauptstraßen. Besucher sollten mit unebenen Wegen und freiliegenden Ruinen rechnen, was festes Schuhwerk und Wasser notwendig macht.
Die Burganlage diente zeitweise als Gefängnis für verurteilte Ritter und zeigt somit eine weniger bekannte Seite der ritterlichen Ordensgeschichte. Diese Verwendung als Strafort unterstreicht, dass der Ort nicht nur ein reiner Außenposten der Verteidigung war.
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