Ausgrabungsstätte Agora, Archäologische Stätte in Kos, Griechenland.
Das antike Agora von Kos ist eine archäologische Stätte mit drei Hauptarkaden, die einen großen Außenhof bilden, der mit den Stadtmauern verbunden ist. Die Anlage erstreckt sich über ein breites Gelände und zeigt die typische Organisation eines antiken Marktplatzes.
Nach dem Erdbeben von 1933 begann die italienische archäologische Schule mit Ausgrabungen, die Strukturen aus der Zeit vom 4. Jahrhundert v.Chr. bis zur Römerzeit freilegten. Diese Forschungen zeigten verschiedene Bauphasen und die Entwicklung des Platzes über mehrere Epochen hinweg.
Das Gelände enthält Überreste von Heiligtümern, die Aphrodite und Herkules gewidmet waren, sowie Abschnitte antiker Wohnblöcke, die nach dem hippodamischen Plan angelegt wurden. Diese Anordnung zeigt, wie die alten Bewohner ihre Stadt methodisch strukturierten.
Das Gelände ist tagsüber zugänglich und durch die Straße der Bars leicht zu erreichen, was Besuche zu verschiedenen Tageszeiten ermöglicht. Der offene Charakter und die zentrale Lage machen es einfach, die Überreste in eigenem Tempo zu erkunden.
Die Überreste zeigen verschiedene Bauphasen mit unterschiedlichen Materialien, von frühen Kalksteinstrukturen bis zu späteren monumentalen Marmorzusätzen aus dem 2. Jahrhundert v.Chr. Diese Materialmischung macht sichtbar, wie die Stadt über Jahrhunderte hinweg wuchs und sich wandelte.
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