Heraklion, Verwaltungshauptstadt auf Kreta, Griechenland.
Heraklion ist die Hauptstadt von Kreta und liegt an der Nordküste der Insel, wo alte venezianische Mauern das historische Zentrum umgeben. Die Stadt erstreckt sich vom alten Hafen bis zu den modernen Wohnvierteln im Süden, durchzogen von breiten Straßen und engen Gassen.
Die erste Siedlung entstand vor mehr als 9000 Jahren und diente während der Bronzezeit als Hafen für den Palast von Knossos. Im 13. Jahrhundert bauten die Venezianer die Stadt als Festung aus und nannten sie Candia.
Der Name stammt von Herakles, dem griechischen Helden, doch die Einwohner nennen die Stadt im Alltag oft Megalo Kastro. Auf dem Löwenplatz treffen sich Menschen zum Kaffee unter den Arkaden, während die Fußgängerzone bis spät am Abend belebt bleibt.
Der Flughafen liegt etwa 5 km (3 Meilen) östlich vom Zentrum und verbindet die Stadt mit Athen und vielen europäischen Zielen. Fähren aus Piräus legen regelmäßig am Hafen an, meist morgens oder am frühen Abend.
Unter dem zentralen Platz verlaufen Reste der römischen Wasserleitung, die einst Wasser aus den Bergen ins Stadtinnere führte. Einige Abschnitte davon sind heute bei Bauarbeiten oder in kleinen Kellerräumen der Altstadt sichtbar.
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