Megara, Antike Stadt in Attika, Griechenland
Megara ist eine Stadt zwischen Athen und Korinth in Mittelgriechenland, die sich über zwei Hügel erstreckt und von Olivenhainen und niedrigen Feldern umgeben ist. Die Häuser verteilen sich um die beiden Anhöhen, von denen aus man die Küste und die angrenzenden Ebenen überblicken kann.
Die Siedlung wurde in der frühen Antike als Handelspunkt zwischen zwei Meeren gegründet und kontrollierte in der archaischen Zeit wichtige Schifffahrtsrouten. Später sandte sie Kolonisten nach Sizilien, ans Schwarze Meer und an den Bosporus, bevor sie an politischer Macht verlor.
Der Name stammt aus der Bronzezeit und steht für eine der ältesten durchgehend bewohnten Siedlungen Griechenlands, deren Bewohner schon früh ein strenges Rechtssystem pflegten. Lokale Märkte und Kaffeehäuser verteilen sich heute im Zentrum, wo sich die Spuren der verschiedenen Epochen in Mauerresten, Kirchen und öffentlichen Plätzen zeigen.
Die Altstadt liegt auf den beiden Anhöhen oberhalb der neueren Viertel und lässt sich zu Fuß erkunden, wobei man gutes Schuhwerk wegen der gepflasterten Straßen braucht. Die meisten archäologischen Überreste verteilen sich über das Stadtzentrum, sodass ein längerer Rundgang die einzelnen Punkte verbindet.
Die alten Verteidigungsmauern verliefen über fast acht Kilometer vom Zentrum bis hinunter zur Küste und sicherten so den Zugang zu beiden Häfen ab. Heute zeichnen einzelne Steinreihen diesen Verlauf nach und geben einen Eindruck von der militärischen Planung der Zeit.
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