Kos, Griechische Insel im Dodekanes, Griechenland
Kos ist eine griechische Insel im Dodekanes, die sich zwischen flachen Küsten und einer zerklüfteten Bergkette entfaltet. Kleine Buchten durchziehen die Südküste, während sich im Norden Ebenen ausbreiten, in denen Felder und Olivenhaine wachsen.
Die Insel wurde im 5. Jahrhundert v. Chr. bekannt, als Hippokrates hier eine Heilschule gründete und die Grundlagen der westlichen Medizin formulierte. Später herrschten Römer und Byzantiner über die Region, bevor venezianische und osmanische Mächte die Kontrolle übernahmen.
Entlang der Küste reihen sich Windmühlen, die früher Getreide mahlten und heute als Orientierungspunkte dienen. In den Dörfern im Landesinneren wird noch griechischer Kaffee nach alter Art zubereitet, den Einheimische auf schattenspendenden Plätzen trinken.
Ein Flughafen im Südwesten verbindet die Insel mit vielen europäischen Städten und ist vor allem im Sommer gut frequentiert. Wanderwege führen durch das Bergland und die Ebenen, wobei festes Schuhwerk bei Anstiegen über Felsuntergrund nützlich ist.
Im Zentrum der Insel erhebt sich ein Gebirge mit Gipfeln um 800 Meter, das die Luftströmungen teilt und unterschiedliche Wettermuster im Norden und Süden erzeugt. An Tagen mit starkem Wind bleibt die eine Hälfte oft mild, während die andere Böen abbekommt.
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