Mykonos, Griechische Insel in der Ägäis, Griechenland
Mykonos ist eine griechische Insel im Ägäischen Meer mit einem Hauptort aus weißen Gebäuden, gewundenen Gassen und zahlreichen kleinen Buchten entlang der Südküste. Das Gelände steigt im Inneren zu sanften Hügeln an, während Strände und Hafenbereiche die Uferlinie prägen.
Die Insel stand nacheinander unter römischer, byzantinischer und venezianischer Herrschaft, bevor sie im 16. Jahrhundert ins Osmanische Reich eingegliedert wurde. Nach der griechischen Unabhängigkeit im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Gebiet allmählich vom traditionellen Fischerhafen zur heutigen Gemeinde.
Lokale Fischer und Seefahrerfamilien pflegen alte Traditionen, die im Hafenleben und in den maritimen Werkstätten noch sichtbar sind. Die Bewohner nutzen die engen Gassen als Treffpunkte, wo man ihnen beim Flechten von Netzen oder beim Gespräch vor den Häusern begegnet.
Der Flughafen und Fährverbindungen nach Athen ermöglichen die Anreise, wobei lokale Busse und Wassertaxis die wichtigsten Verkehrsmittel auf der Insel sind. Die schmalen Straßen im Zentrum eignen sich besser für Fußgänger, während entlegene Buchten meist über Küstenwege oder Boote erreichbar sind.
An der Westküste stehen zehn alte Windmühlen, die vom 16. bis zum frühen 20. Jahrhundert zum Mahlen von Getreide dienten. Einige davon wurden restauriert und zeigen noch die ursprünglichen Holzmechanismen im Inneren.
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