Ägina, Saronische Insel in Griechenland
Aegina ist eine Insel im Saronischen Golf, nur eine kurze Fahrt von Athen entfernt, mit flachen Ebenen an der Nordküste und einem vulkanischen Rücken im Osten. Die Hauptstadt liegt am Westrand, während Dörfer sich über die Hänge verteilen und Pinienwälder die höher gelegenen Gebiete bedecken.
Die Insel wurde 1826 für zwei Jahre Sitz der ersten unabhängigen griechischen Regierung, nachdem Jahrhunderte osmanischer Herrschaft endeten. Zuvor war sie in der Antike ein mächtiger Stadtstaat und prägte als erste griechische Region eigene Münzen.
Der Name stammt von der Nymphe Aigina, die hier nach griechischem Mythos Zuflucht fand und Mutter eines Helden wurde. Heute tragen viele lokale Geschäfte und Restaurants diese Verbindung in ihren Namen, während Besucher überall Motive der Nymphe in Keramik und Wandbildern entdecken.
Fähren und Schnellboote vom Hafen Piräus erreichen die Insel mehrmals täglich, wobei die Fahrt je nach Schiffstyp zwischen 40 Minuten und etwas über einer Stunde dauert. Die Insel lässt sich gut an einem Tag erkunden, doch ein längerer Aufenthalt ermöglicht Besuche abgelegener Strände und Bergpfade.
Die lokalen Pistazien wachsen seit dem 19. Jahrhundert hier und reifen in einem Klima, das ihren Geschmack von anderen Sorten unterscheidet. Im September feiern Bewohner die Ernte mit einem Fest, bei dem frisch geröstete Kerne direkt aus den Öfen verkauft werden.
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