Chalkida, Verwaltungszentrum in Euböa, Griechenland
Chalkida ist eine Stadt in Mittelgriechenland, die auf beiden Ufern des Euripos an der Stelle liegt, wo die Insel Euböa dem Festland am nächsten kommt. Zwei Brücken verbinden die beiden Teile der Stadt, und man kann zwischen den Inselhäusern und den Gassen auf der Festlandseite in wenigen Minuten hin- und herwechseln.
Die Stadt wurde in der Antike gegründet und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum im östlichen Mittelmeer, von dem aus mehrere Siedlungen in weiter entfernten Regionen angelegt wurden. Im Mittelalter wechselte die Stadt mehrmals die Herrschaft zwischen byzantinischen, fränkischen und osmanischen Mächten.
Der Name der Stadt geht auf das griechische Wort für Bronze oder Kupfer zurück, das einst in der Region abgebaut wurde. Entlang der Uferpromenade sieht man heute Fischer bei der Arbeit und Einheimische, die sich in den Cafés am Wasser treffen.
Der Hauptbereich der Stadt lässt sich zu Fuß gut erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in der Nähe der Brücken. Der Bahnhof und die Bushaltestellen befinden sich in Gehweite der Altstadt, sodass man die Stadt auch ohne Auto gut erreichen kann.
Das Wasser unter der alten Brücke wechselt mehrmals täglich die Fließrichtung, ein Naturschauspiel, das schon in der Antike Philosophen und Reisende faszinierte. Aristoteles soll sich intensiv mit diesem Phänomen beschäftigt haben, ohne eine vollständige Erklärung dafür zu finden.
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