Areopag, Antike juristische Gesteinsformation nahe Akropolis, Athen, Griechenland
Der Areopag ist ein Hügel aus grauem Marmor nordwestlich der Akropolis in Athen, Griechenland. Die flache Spitze misst etwa 30 Meter in der Länge und lässt sich über in den Stein gehauene Stufen erreichen.
Ein Rat aus Aristokraten tagte hier ab dem 7. Jahrhundert vor Christus und entschied über Mord, Brandstiftung und religiöse Vergehen. Im Jahr 51 nach Christus sprach der Apostel Paulus auf diesem Felsen zu den athenischen Bürgern über einen unbekannten Gott.
Der Name leitet sich vom griechischen Kriegsgott Ares ab, dessen Tempel einst in der Nähe stand. Besucher sitzen heute auf denselben glatten Felsen, wo antike Philosophen über Rechtsfragen und Theologie diskutierten.
Die Stufen sind eng und stellenweise steil, besonders bei Regen rutschig. Frühe Morgen- oder späte Abendstunden bieten kühlere Temperaturen und weniger Menschen auf der Spitze.
Die Oberfläche zeigt rechteckige Ausschnitte, die auf Fundamente von Gebäuden und Altären aus der klassischen Antike hinweisen. Diese Spuren geben Hinweise auf die räumliche Anordnung des alten Gerichtsplatzes und seiner religiösen Strukturen.
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