Klepsydra, Archäologische Quelle am nordwestlichen Hang der Akropolis, Griechenland
Das Klepsydra-Quellhaus ist eine in Stein gehauene Anlage an der Nordwestseite der Akropolis, bestehend aus einer natürlichen Höhle und einer rechteckigen Kammer. Die Struktur wurde so gebaut, dass Wasser von oben in ein Reservoir floss und über eine L-förmige Plattform mit Treppen leicht zu erreichen war.
Diese Wasserquelle existierte bereits in der Antike, als Athen seine Festungsanlagen erweiterte und mehrere Brunnen anlegte. Das Quellhaus ist Zeuge dieser frühen Stadtentwicklung und zeigt, wie wichtig Wasserzugang für die Stadtplanung war.
Die Quelle trägt einen Namen, der vom griechischen Wort für "gestohlenes Wasser" stammt, da ihr Durchfluss durch Erdrutsche unterbrochen wird. Besucher bemerken heute noch diese charakteristische Unregelmäßigkeit des Wassers, die der Stätte ihren Namen gab.
Der Zugang erfolgt über in Stein gehauene Treppen, die sich in der Nähe der alten Panathenäischen Straße befinden und leicht zu finden sind. Das Gelände ist zu Fuß erreichbar und liegt im Zentrum Athens, in der Nähe mehrerer anderer antiker Stätten.
Das Quellhaus zeigt eine ungewöhnliche L-förmige Plattform, die es Menschen ermöglichte, Wasser auf verschiedenen Ebenen zu sammeln. Diese Bauweise war eine praktische Lösung für die Wasserverteilung in dieser hügeligen Gegend.
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