Pandroseion, Archäologischer Altar in Akropolis von Athen, Griechenland.
Das Pandroseion war ein heiliger Bezirk neben dem Erechtheion auf der Nordseite der Akropolis mit trapezförmigem Grundriss und erhaltenen Steinmauern. Der Komplex umfasste mehrere Bereiche für Opfergaben und religiöse Versammlungen der antiken Athener.
Das Heiligtum wurde um 421 v.Chr. errichtet, um Pandrosus zu verehren, der Tochter des ersten Königs und ehemaligen Priesterin der Stadtgöttin. Der Bau folgte einem Zeitalter großer Bauprojekte auf der Akropolis und war Teil des religiösen Lebens der klassischen Zeit.
Das Heiligtum trug den Namen der Tochter des Stadtgründers und war ein Ort, wo Athener Opfergaben darbrachten. Menschen kamen hier zusammen, um die Göttin zu ehren und an religiösen Handlungen teilzunehmen, die für die Stadt wichtig waren.
Der Ort ist über den Haupteingang der Akropolis erreichbar und liegt auf der Nordseite des benachbarten Haupttempels. Da die Überreste teilweise in Höhenlage liegen, sind Wanderschuhe mit gutem Grip ratsam, besonders nach Regen.
An diesem Ort wächst ein heiliger Ölbaum, der den ursprünglichen ersetzt, der in der antiken Legende Athenas Sieg über Poseidon um die Herrschaft über die Stadt symbolisierte. Der Baum steht heute noch und verbindet die Besucher mit einem Mythos aus grauer Vorzeit.
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