Pandroseion, Archäologischer Altar in Akropolis von Athen, Griechenland.
Das Pandroseion war ein ummauerter Hof unter freiem Himmel mit trapezförmigem Grundriss, westlich des Erechtheion auf der Akropolis von Athen. Darin standen der Altar des Zeus Herkeios unter dem von Athena geschenkten heiligen Ölbaum, und eine kleine Öffnung im Osten gab den Blick auf die Thalassa des Poseidon frei. Durchgänge verbanden ihn mit den Propyläen, der Nordhalle des Erechtheion und dem Grab, das Kekrops zugeschrieben wurde.
Das Heiligtum wurde bei der persischen Invasion 480 v. Chr. beschädigt, als der heilige Olivenbaum und die umliegenden Gebäude niederbrannten; am nächsten Tag trieb ein neuer Schössling aus dem Stamm. Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde es als trapezförmiges Temenos unter freiem Himmel neu gestaltet, mit dem Erechtheion verbunden, einem Eingang im Westen und dem Altar des Zeus Herkeios im Inneren.
Das Heiligtum trug den Namen der Tochter des Stadtgründers und war ein Ort, wo Athener Opfergaben darbrachten. Menschen kamen hier zusammen, um die Göttin zu ehren und an religiösen Handlungen teilzunehmen, die für die Stadt wichtig waren.
Das Pandroseion liegt westlich des Erechtheions innerhalb des ummauerten Akropolis-Bezirks, den man durch die Propyläen betritt; seine westliche Stoa verband das Heiligtum mit diesem Tor. Der Temenos liegt unter freiem Himmel, ohne Dach oder Unterstand, und der Boden um die Reste ist uneben – achten Sie auf Ihre Schritte.
Nachdem die Perser 480 v. Chr. den heiligen Ölbaum verbrannt hatten, trieb am nächsten Tag ein neuer Schössling aus dem Stumpf, was als Zeichen für den Fortbestand des Athena-Kults galt. Der Baum stand neben dem Altar des Zeus Herkeios, des Beschützers des Hofes.
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