Stoa des Eumenes, Hellenistische Säulenhalle an der Akropolis von Athen, Griechenland
Die Stoa des Eumenes ist eine hellenistische Säulenreihe an der südlichen Seite der Akropolis, die zwei Stockwerke mit dorischen Säulen aufweist. Die Struktur erstreckt sich über eine beträchtliche Länge und zeigt die klassische Bauweise mit Säulenhallen.
Ein König aus Pergamon ließ diese große Säulenhalle um 160 v.Chr. errichten, um einen geschützten Weg zwischen zwei wichtigen Theaterbauten zu schaffen. Das Bauwerk war Teil der hellenistischen Entwicklung des Akropolis-Geländes.
Die Stoa war ein Treffpunkt, wo Athener sich während Theateraufführungen aufhielten und alltägliche Angelegenheiten erledigten. Der Ort diente als sozialer Mittelpunkt, wo Menschen zusammenkamen und miteinander sprachen.
Besucher können die erhaltene nördliche Wand aus Breccien- und Kalkstein sowie die zahlreichen Säulen und Pfeiler des Erdgeschosses untersuchen. Das Gelände ist leicht zugänglich und bietet Schattenplätze entlang der Ruinen.
Die obere Ebene zeigte seltene Kapitelle im pergamenischen Stil, die in Pergamon gefertigt und nach Athen transportiert wurden. Diese importierte Bauweise zeigt die internationalen Handelsverbindungen der damaligen Zeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.