Pieria, Präfektur in Griechenland
Die Präfektur Pieria ist eine Verwaltungseinheit in Zentralmakedonien im Norden Griechenlands, die zwischen dem Olymp im Westen und der Küste des Ägäischen Meeres im Osten liegt. Die wichtigste Stadt ist Katerini, und das Gebiet umfasst Dörfer, Ebenen, Flussmündungen sowie breite Sandstrände.
In der Antike lebten hier die Pierier, ein Stamm, der eigene Kulte und Heiligtümer pflegte, darunter die bedeutende Stätte Dion am Fuß des Olymp. Im Laufe der Jahrhunderte hinterließen Römer, Byzantiner und Osmanen ihre Spuren, und Platamon mit seiner mittelalterlichen Burg zeugt noch heute von dieser Schichtung.
Der Name Pieria stammt aus der griechischen Mythologie und verweist auf die Pieriden, Musen, die in dieser Gegend verehrt wurden. Heute erinnern lokale Feste mit Tanz und Küche an diese Verbindung zur antiken Welt.
Die Küstenorte und Dörfer im Landesinneren sind gut mit dem Auto erreichbar, und das Gebiet eignet sich das ganze Jahr über zum Besuch. Im Sommer lockt das Meer Badegäste an, während Herbst und Frühling ruhigere Bedingungen für Wanderungen ins Bergland bieten.
Die antike Stadt Dion am Fuß des Olymp besaß ein Theater, das nach dem Vorbild griechischer Bühnenkunst gebaut wurde und heute bei Ausgrabungen besichtigt werden kann. Nahe dabei fanden Archäologen Mosaike und Statuen, die gut erhalten unter der Erde lagen, bis sie im 20. Jahrhundert freigelegt wurden.
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