Gortyn, Archäologische Stätte der antiken Stadt im Messara-Tal, Griechenland.
Gortyn ist eine antike Stadt in der Messara-Ebene auf Kreta mit ausgedehnten Ruinen aus mehreren Epochen. Die Überreste umfassen Bäder, religiöse Gebäude, ein Theatergebäude und ein administratives Zentrum, die über das Gelände verteilt sind.
Die Stadt wurde in der Antike gegründet und wuchs zu einem wichtigen Verwaltungszentrum heran. Im römischen Reich war sie Hauptstadt einer Provinz, bis arabische Angreifer sie zerstörten.
Der Name Gortyn stammt aus dem Altgriechischen und bezieht sich auf die historische Bedeutung der Stadt als Verwaltungszentrum. Heute können Besucher an den Ruinen die verschiedenen Epochen erkennen, die sich in Architektur und Steininschriften widerspiegeln.
Der Ort ist weitläufig und die Ruinen sind über ein großes Areal verteilt, daher ist bequemes Schuhwerk empfohlen. Die beste Zeit zum Besuch ist morgens, wenn es weniger heiß ist und die Besucherzahl gering bleibt.
An einem Ort auf dem Gelände befindet sich eine lange Steininschrift mit alten Gesetzen, die in einer spiralförmigen Anordnung eingraviert ist. Diese Inschrift nutzt die dorische Mundart und gehört zu den ältesten erhaltenen rechtlichen Dokumenten der griechischen Welt.
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