Rouvas forest, Eichen-Waldökosystem am Berg Psiloritis, Griechenland.
Der Rouvas-Wald ist ein Eichenwald-Ökosystem auf dem Berg Psiloritis in der Mitte Kretas, das sich über ein großes Gebiet an den Hängen mehrerer Gipfel erstreckt. Der dichte Wald besteht hauptsächlich aus Eichenbäumen und bildet eine zusammenhängende Waldlandschaft in dieser Bergregion.
Der Wald entstand in seiner heutigen Form, als die menschliche Nutzung und Weidewirtschaft abnahmen und die Eichen ungehindert wachsen konnten. Diese Veränderung ermöglichte es den Bäumen, zu den großen Exemplaren heranzuwachsen, die man heute dort findet.
Die traditionellen Steinhütten, sogenannte Mitata, stehen verstreut an den Waldhängen und erinnern an die früheren Hirtenaktivitäten in dieser Region. Sie zeigen, wie die Menschen hier früher mit der Landschaft lebten und ihre Herden pflegten.
Der Wald ist über den europäischen Fernwanderweg E4 zugänglich, mit einem Hauptpfad von Gergeri-Dorf zur Berghütte. Der Pfad ist gut markiert und führt durch das dichte Waldgebiet, daher sollte man auf gutes Schuhwerk achten.
Die Eichenbäume hier wachsen ungewöhnlich groß mit Stammdicken von über einem Meter und Höhen, die 15 Meter übertreffen. Diese außergewöhnliche Größe ist selten in Griechenland und macht diesen Wald biologisch bemerkenswert.
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