Sacred caves of Crete, Antike Ritualhöhlen auf Kreta, Griechenland
Die Heiligen Höhlen von Kreta sind mehrere natürliche Höhlensysteme, die sich über die Berglandschaft der Insel verteilen und von Stalaktiten und Stalagmiten geprägt sind. Diese unterirdischen Labyrinthe erstrecken sich über Hunderte von Metern in die Berghänge und schaffen ein Netzwerk aus verbundenen Kammern und Gängen.
Diese Höhlen wurden bereits in der minoischen Zeit, vor etwa 3500 bis 3000 Jahren, als religiöse Stätten genutzt und hielten Hunderte von Opfergaben. Im 19. Jahrhundert entdeckten Forscher systematisch die archäologischen Überreste und erkannten ihre zentrale Rolle in der antiken Zivilisation Kretas.
Die Höhlen waren religiöse Zentren der minoischen Gesellschaft, in denen Menschen Opfer brachten und Götter verehrten. Besucher können heute noch Spuren dieser spirituellen Praktiken in den Überresten von Keramik und Metallgaben sehen, die in den Felskammern hinterlassen wurden.
Viele dieser Höhlen befinden sich in höheren Lagen und erfordern gutes Schuhwerk und eine gewisse körperliche Vorbereitung für den Aufstieg. Es ist ratsam, eine Taschenlampe mitzunehmen, da das Licht in den tieferen Kammern begrenzt ist und die Wege uneben sein können.
Die Psychro-Höhle enthielt ungewöhnlich viele halbedel Steine und Tierknochen, was darauf hindeutet, dass sie ein bedeutender Opferplatz war. Diese besonderen Funde unterscheiden sie von anderen Höhlen der Region und zeigen die Vielfalt der damaligen religiösen Praktiken.
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