Dendra, Bronzezeitliche archäologische Stätte nahe Manesis, Griechenland.
Dendra ist eine bronzezeitliche Grabstätte in der Gemeinde Nafplio im Nordosten der Peloponnes. Auf dem Gelände befinden sich ein Kuppelgrab, drei Grabhügel und sechzehn Kammergräber aus mykenischer Zeit.
In den 1920er Jahren legte ein schwedisches Archäologenteam die Gräber frei und fand mykenische Bestattungen, die seit der Antike unberührt geblieben waren. Die Funde zählen zu den wichtigsten Entdeckungen zur Erforschung der mykenischen Welt.
Der Name Dendra stammt aus der Antike und bezieht sich auf das Gebiet, in dem Menschen über Generationen hinweg ihre Toten bestatteten. Die Gräber zeigen, wie wichtig Familie und soziale Stellung in dieser frühen Zivilisation waren.
Das Gelände liegt einige Kilometer östlich von Argos und ist am besten zu Fuß zu erkunden. Festes Schuhwerk, Wasser und Sonnenschutz sind empfehlenswert, da der Bereich wenig Schatten bietet.
Bei den Ausgrabungen wurden Pferde entdeckt, die zusammen mit ihren Besitzern in den Gräbern beigesetzt worden waren. Dieser Fund zeigt, dass Tiere im Beisetzungsritual der mykenischen Oberschicht eine besondere Rolle spielten.
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