Gortys, Archäologische Stätte in der Gemeinde Megalopoli, Griechenland
Gortys ist eine antike Stadt in der Arkadia-Region des Peloponnes mit erhaltenen Befestigungen, Tempeln und Badresten. Die Überreste liegen in der Nähe des Gortynius-Flusses und zeigen die typische Struktur einer bedeutenden antiken Siedlung.
Die Stadt erlebte einen großen Bevölkerungsrückgang nach der Gründung von Megalopolis im Jahr 371 v.Chr., behielt aber weiterhin lokale Bedeutung. Sie verlor schließlich an Einfluss, nachdem sie in der Antike überfallen worden war.
Der Tempel des Asklepios war in der Antike ein wichtiger Ort für Heilungsrituale und religiöse Versammlungen. Besucher können heute noch die Grundmauern erkennen, die zeigen, wie zentral dieser Tempel im Leben der antiken Bewohner war.
Der Ort befindet sich nordöstlich des Dorfes Atsicholos, erreichbar über die Straße nach Elliniko. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Untergrund uneben ist und die Ruinen verstreut liegen.
Ein bemerkenswerter Aspekt der Gegend ist der Gortynius-Fluss, dessen besonders kalte Gewässer in antiken Texten erwähnt werden. Diese Eigenschaft machte den Fluss zu einem bekannten Merkmal der Landschaft für damalige Reisende.
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