Rotunda, Archäologisches Denkmal und Kirche in Thessaloniki, Griechenland
Die Rotunda ist ein zylindrisches Bauwerk mit einer großen Kuppel und acht gewölbten Nischen in der Stadt Thessaloniki in Griechenland. Die Mauern erreichen eine Dicke von mehr als sechs Metern und tragen die Last der Kuppel, die den Innenraum überspannt.
Kaiser Galerius ließ das Gebäude im Jahr 304 als sein zukünftiges Grabmal errichten, aber nach seinem Tod wandelte Kaiser Theodosius es in eine Kirche um. Über die Jahrhunderte wechselte die Nutzung mehrfach, bis Herrscher aus dem Osmanischen Reich es in eine Moschee verwandelten.
Der Name des Bauwerks bezieht sich auf seine runde Form, die bei Besuchern sofort auffällt. An den Innenwänden zeigen sich Mosaiken mit goldenen Hintergründen und Heiligendarstellungen, die heute noch von den frühen Christen der Stadt erzählen.
Das Monument öffnet von Dienstag bis Sonntag am Vormittag und schließt am Nachmittag, wobei Montag als Ruhetag dient. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden teilweise uneben ist und die Stufen abgenutzt sein können.
Ein schlankes Minarett steht noch heute neben dem Eingang und erinnert an die Jahrhunderte, in denen das Gebäude als Moschee diente. Archäologen entdeckten unter dem Boden Reste römischer Gräber, die darauf hindeuten, dass das Gelände schon vor dem Bau des Rundbaus als Begräbnisstätte genutzt wurde.
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