Parga, Küstenstadt in Epirus, Griechenland
Parga ist eine Küstenstadt in Epirus an der ionischen Küste, wo weiße Häuser mit roten Ziegeldächern die Hänge bedecken und sich eine venezianische Festung auf dem Hügel über dem Hafen erhebt. Schmale Gassen mit Steintreppen führen vom oberen Teil der Stadt hinunter zum Wasser, wo kleine Strände und ein Fischerkai das Zentrum bilden.
Venedig errichtete die Festung im 14. Jahrhundert als Verteidigungsposten gegen osmanische Angriffe und behielt die Kontrolle über den Ort bis 1797. Die Briten verkauften das Gebiet 1819 an Ali Pascha von Ioannina, woraufhin viele Bewohner die Stadt verließen.
Die Altstadt liegt am Hang zwischen der Burg und dem Hafen, wo sich kleine Plätze mit Tavernen öffnen und am Abend Familien zum Spaziergang treffen. Fischer legen ihre Boote am Kai an und verkaufen den Fang direkt an die Küche der umliegenden Lokale.
Boote fahren im Sommer regelmäßig vom Hafen zu den umliegenden Stränden wie Valtos und Lichnos, die zu Fuß schwieriger zu erreichen sind. Der Aufstieg zur Burg beginnt am oberen Rand der Altstadt und dauert etwa 15 Minuten auf einem gepflasterten Weg.
Der Fluss Acheron fließt nur wenige Kilometer südlich der Stadt und bildet natürliche Becken, in denen das Wasser kalt bleibt, auch im Hochsommer. Besucher können entlang des Flussbettes wandern und an mehreren Stellen ins Wasser steigen.
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