Kerkini-See, Geschützter Stausee in Mazedonien, Griechenland
Lake Kerkini ist ein Reservoir in Makedonien, Griechenland, das sich über ein weitläufiges Feuchtgebiet erstreckt und Lebensraum für mehr als 300 Vogelarten bietet. Das Gewässer erreicht Tiefen von rund 35 Metern und gilt als eines der wichtigsten Schutzgebiete für Wasservögel auf dem Balkan.
Die Regierung baute das Reservoir im Jahr 1932 durch die Aufstauung des Flusses Strymon, um landwirtschaftliche Flächen vor Überschwemmungen zu schützen. Eine umfassende Überarbeitung des Damms erfolgte 1980, nachdem sich große Mengen Sediment angesammelt hatten.
Der Name stammt vom nahegelegenen Dorf Kerkini und markiert ein Gebiet, das Fischer und Büffelzüchter gemeinsam nutzen. Kleine Tavernen entlang des Ufers servieren Gerichte aus den lokalen Fängen und dem Fleisch der Wasserbüffel.
Asphaltierte Straßen verbinden Thessaloniki mit den Uferdörfern, wo Pensionen und kleinere Hotels Übernachtungsmöglichkeiten bieten. Besucher sollten früh am Morgen oder am späten Nachmittag kommen, wenn Vögel aktiver sind und das Licht besser für Beobachtungen ist.
Die Uferzonen beherbergen mehr als 1300 Pflanzenarten und über 4300 Insektenarten, was das Gebiet zu einem der artenreichsten Feuchtgebiete Griechenlands macht. Besucher können Wasserbüffel beobachten, die im flachen Wasser grasen und seit Jahrzehnten zur Landschaft gehören.
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