Isthmus von Korinth, Natürliche Landbrücke bei Korinth, Griechenland
Diese Landenge verbindet das griechische Festland mit der Halbinsel Peloponnes über eine schmale Fläche von etwa sechs Kilometern Breite. Der Kanal von Korinth teilt sie heute in zwei Ufer, die durch mehrere Brücken miteinander verbunden sind.
Bereits in der Antike versuchten Herrscher, hier einen Wasserweg anzulegen, doch das Vorhaben scheiterte wiederholt. Erst im 19. Jahrhundert wurde der Kanal unter französischer Leitung vollendet und 1893 eröffnet.
Der südliche Teil der Landenge beherbergte das Heiligtum, wo sich Athleten alle zwei Jahre zu den Isthmischen Spielen versammelten.
Beide Ufer des Kanals können über Straßenbrücken erreicht werden, die auch für Fußgänger zugänglich sind. Der Besuch lohnt sich zu verschiedenen Tageszeiten, um die wechselnde Beleuchtung auf dem Wasser zu sehen.
In der Antike wurden Schiffe auf einer gepflasterten Rampe über die Landenge gezogen, wobei hölzerne Rollen den Transport erleichterten. Diese Methode blieb über Jahrhunderte hinweg die schnellste Verbindung zwischen zwei Meeren.
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