Santorini caldera, Vulkanische Caldera in Thira, Griechenland
Die Caldera ist ein halbmondförmiger Wasserkörper, der von senkrechten Felswänden aus geschichtetem Bimsstein und Asche umgeben ist und sich über die Westküste mehrerer Inseln erstreckt. Zwei kleine Inseln erheben sich aus der Mitte und zeigen nacktes schwarzes und rötliches Lavagestein ohne Vegetation.
Die Explosion im zweiten Jahrtausend vor Christus ließ die Inselmitte ins Meer stürzen und löste Flutwellen im östlichen Mittelmeer aus. Spätere Eruptionen schufen die Zentralinseln im 16. und 20. Jahrhundert nach Christus, wobei die letzte größere Aktivität in den 1950er Jahren stattfand.
Die Ortschaften am Rand nutzen die Steilhänge für Höhlenhäuser, die in das vulkanische Gestein gegraben sind und durch ihre dicken Wände natürlich kühl bleiben. Lokale Winzer bauen Reben direkt im schwarzen Lavaboden an, wobei die Trauben in niedrigen Korbformen vor den Winden geschützt werden.
Wanderwege entlang des Randes verbinden die Dörfer und bieten offene Ausblicke auf das Wasser, wobei frühe Morgenstunden oder späte Nachmittage weniger überlaufen sind. Treppen und unebenes Pflaster erfordern festes Schuhwerk, während direkte Sonne im Sommer Sonnenschutz nötig macht.
Das Meerwasser innerhalb der Caldera ist deutlich tiefer als die umgebende Ägäis und behält eine andere Temperatur durch vulkanische Quellen am Grund. Einige Stellen zeigen aufsteigende Blasen und verfärbtes Wasser, wo heißes Mineralwasser aus dem Meeresboden austritt.
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