Schiffsfresko von Akrotiri, Bronzezeitliches Wandgemälde in Akrotiri, Griechenland
Das Fresko der Schiffsprozession ist ein Wandgemälde aus der Bronzezeit, das in Akrotiri auf der griechischen Insel Santorin entdeckt wurde. Es zeigt acht Schiffe in einer Prozession, umgeben von springenden Delphinen, und erstreckt sich über mehrere zusammenhängende Wandabschnitte.
Das Fresko wurde um 1550 v. Chr. gemalt und durch die Asche des Ausbruchs des Thera-Vulkans konserviert, der die gesamte Siedlung unter sich begrub. Bei den Ausgrabungen in Akrotiri im Jahr 1967 kam es zusammen mit anderen Wandmalereien wieder ans Licht.
Das Fresko zeigt eine Reihe von Schiffen, die in einem Zug dargestellt sind, begleitet von springenden Delphinen, was auf eine enge Verbindung zwischen der minoischen Gesellschaft und dem Meer hinweist. Die detaillierte Darstellung verschiedener Schiffstypen lässt erkennen, wie vertraut die Menschen damals mit dem Seehandel waren.
Das Fresko wird im Nationalen Archäologischen Museum in Athen aufbewahrt und kann dort besichtigt werden. Da es sich um ein fragiles Originalwerk handelt, empfiehlt es sich, beim Besuch ruhig zu bleiben und die Schutzabstände einzuhalten.
Das Fresko ist eines der längsten zusammenhängenden Wandgemälde, die aus der ägäischen Bronzezeit erhalten geblieben sind. Die Tatsache, dass es vollständig in situ erhalten blieb, bis es abgenommen und gesichert wurde, macht es zu einem seltenen Fund dieser Art.
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