Bucht von Zea, Seehafen in Piraeus, Griechenland.
Der Zea-Hafen ist ein Sportboothafen im Stadtteil Piraeus, dem wichtigsten Hafenviertel Athens, der Freizeitboote und größere Yachten aufnimmt. Das Wasser des Beckens ist von einem gepflasterten Rundweg umgeben, der das gesamte Hafenbecken umschließt.
Diese Bucht wurde bereits im 8. Jahrhundert v. Chr. von Athen als natürlicher Hafen genutzt und diente später sowohl als Kriegs- als auch als Handelshafen der antiken Stadt. Im Laufe der Jahrhunderte verlor sie ihre militärische Funktion und wurde schließlich zur modernen Freizeitanlage umgebaut.
Die Einheimischen nennen diesen Hafen Pasalimani, und der Name ist bis heute in der Alltagssprache lebendig. Die Uferpromenade ist gesäumt von Tavernen und Cafés, in denen man beim Kaffee die vorbeiziehenden Boote beobachten kann.
Der gepflasterte Rundweg um das Hafenbecken ist zu Fuß leicht zu begehen und gut beleuchtet, sodass ein Spaziergang auch am Abend möglich ist. Restaurants und Cafés rund um das Wasser bieten viele natürliche Anlaufpunkte, um sich zu orientieren und eine Pause einzulegen.
Unter dem modernen Hafenboden liegen antike Schiffshallen aus der klassischen Antike, die seit 2001 von internationalen Forschern unter Wasser untersucht werden. Diese Strukturen zeigen, wie Athen seine Kriegsflotte vor mehr als 2.400 Jahren gebaut und gelagert hat.
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