Malia, Küstenstadt auf Kreta, Griechenland
Malia ist eine Siedlung an der Nordostküste Kretas mit weißen Häusern, die sich zwischen Strand und Hinterland verteilen. Der Ortskern liegt etwas landeinwärts, während sich die Bebauung bis zur Küste erstreckt und dort auf die Überreste eines minoischen Palastes trifft.
Der Palast entstand während der mittleren Bronzezeit und diente als Verwaltungs- und Lagerzentrum mit Vorratskammern für große Tongefäße. Ein ausgeklügeltes Entwässerungssystem aus dieser Zeit ist noch heute erkennbar.
Das alte Viertel bewahrt seinen traditionellen Charakter mit schmalen Steinwegen, lokalen Tavernen und der von Michael Vassilakis dekorierten Agios Nektarios Kirche.
Eine Fußgängerstraße verbindet den Ortskern mit dem Strand und ist gesäumt von Restaurants und Geschäften. Parallele Straßen führen zu Bankfilialen und medizinischen Einrichtungen, die über das Jahr geöffnet bleiben.
Die Kirche Panagia Galatiani hebt sich in der griechischen Sakralarchitektur hervor, da bei ihrer Errichtung Milch statt Wasser zum Mischen der Baumaterialien verwendet wurde. Dieser ungewöhnliche Bauprozess verleiht dem Gebäude eine besondere Stellung unter den religiösen Bauten der Region.
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