Eretria, Antike Hafenstadt an der Südküste von Euböa, Griechenland
Eretria ist eine Kleinstadt an der Südküste der Insel Euböa in Griechenland, die sich entlang einer flachen Bucht erstreckt und moderne Wohnblocks mit antiken Ruinen verbindet. Die Küstenpromenade führt vorbei an Tavernen und kleinen Plätzen, während im Hinterland Reste von Tempeln und Wohnquartieren zwischen Olivenbäumen sichtbar werden.
Die Siedlung entstand in der geometrischen Zeit und entwickelte sich zu einem wichtigen Handelszentrum mit Kolonien im Mittelmeerraum. Nach der persischen Zerstörung im Jahr 490 v. Chr. wurde sie wieder aufgebaut und blieb bis in die römische Epoche bewohnt.
Der Name stammt vom griechischen Wort für Ruderer ab und weist auf die frühe Bedeutung der Seefahrt hin. Besucher können heute zwischen den freigelegten Grundmauern alter Heiligtümer spazieren und dabei erkennen, wie eng Wohnviertel und Sakralbauten miteinander verflochten waren.
Der Zugang zu den archäologischen Stätten ist meist frei und die Wege sind einfach zu begehen, wobei flache Schuhe für das unebene Gelände empfohlen werden. Frühe Morgen- oder späte Nachmittagsstunden bieten angenehme Temperaturen und weniger Andrang.
Unter einigen modernen Wohnhäusern liegen noch unausgegrabene Teile der antiken Stadt, deren Keller manchmal auf alten Mauern ruhen. Die Fährverbindung nach Oropos auf dem Festland folgt derselben Route, die schon in der Antike als kürzeste Überfahrt genutzt wurde.
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