Philippi, Archäologische Stätte in Krinides, Griechenland
Philippi ist eine ausgegrabene antike Stadt in der Gemeinde Kavala nahe dem Berg Pangäon, wo Überreste von öffentlichen Gebäuden, Tempeln und Verteidigungsanlagen auf offenem Gelände verteilt liegen. Die Fundamente zeigen Strukturen aus verschiedenen Epochen, darunter ein Theater mit Blick auf die Ebene und mehrere Basiliken mit erhaltenen Säulenresten und Bodenmosaiken.
Die Siedlung entstand um 360 v. Chr. als makedonische Militärkolonie zur Sicherung von Goldminen und Handelsrouten im Nordosten. Später wurde sie unter römischer Herrschaft zu einer wichtigen Station an der Via Egnatia ausgebaut.
Der Name bezieht sich auf Philipp II. von Makedonien, der hier eine strategische Siedlung gründete. Besucher bemerken, dass die Ruinen später zu einem frühen Zentrum christlicher Versammlungen wurden, das in neutestamentlichen Schriften erwähnt wird.
Das Gelände ist weitläufig und erfordert festes Schuhwerk, besonders in den Bereichen mit unebenem Boden und Steinplatten. Besucher sollten Zeit einplanen, um zwischen den verschiedenen Zonen zu gehen und die Fundamente sowie Strukturreste zu erkunden.
Ein erhaltener Abschnitt der Via Egnatia verläuft durch die Anlage und zeigt die originalen Pflastersteine der antiken Straße, die Rom mit Konstantinopel verband. Besucher können auf denselben Steinen gehen, die Händler, Soldaten und Reisende über Jahrhunderte hinweg benutzten.
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