Lasithi-Hochebene, Landwirtschaftliche Hochebene im östlichen Kreta, Griechenland.
Das Lasithi-Plateau ist ein flaches Hochland in Ostkretan, das sich auf etwa 840 Metern Höhe erstreckt und hauptsächlich für Landwirtschaft genutzt wird. Das Gebiet wird von einer niedrigen Bergkette umgeben und besteht aus regelmäßig angeordneten Feldern mit mehreren kleinen Dörfern verstreut in der Landschaft.
Das Plateau wurde im 15. Jahrhundert besiedelt, als die venezianische Verwaltung Flüchtlingen vom griechischen Festland Zuflucht bot und eine landwirtschaftliche Gesellschaft entstehen ließ. Diese frühe Besiedlung formte die Struktur der Gemeinden und Bewirtschaftungssysteme, die bis heute fortbestehen.
Der Name des Plateaus stammt von einem Volksstamm der Antike, und heute wird es noch immer hauptsächlich von Bauern bewirtschaftet, die traditionelle Methoden pflegen. Die dörflichen Gemeinschaften rund um die Felder zeigen einen Lebensstil, der eng mit den Jahreszeiten und der Ernte verbunden ist.
Ein Rundweg verbindet die Dörfer und bietet Zugang zu den Feldern sowie traditionellen Ortschaften. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da die Wege überwiegend unbefestigt sind und die Höhenlage bei aktiven Tätigkeiten anstrengend sein kann.
Auf dem Plateau stehen Hunderte von traditionellen Windmühlen mit weißen Segeln, die einst zur Bewässerung der Felder dienten. Diese Strukturen sind heute meist stillgelegt, aber ihre charakteristische Form prägt immer noch das Bild der weiten Felder.
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