Nea Ionia, Siedlung in Griechenland
Nea Ionia ist eine Stadt im nördlichen Teil von Athen, Griechenland, mit engen Straßen, kleinen Läden, Cafés und Bäckereien. Sie ist in mehrere Stadtteile unterteilt, darunter das Hauptzentrum, Perissos und Pefkakia, und wird von mehreren Metrostationen erschlossen.
Der Stadtteil entstand in den 1920er Jahren als Siedlung für griechische Flüchtlinge aus Kleinasien, die nach dem Krieg und dem Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei vertrieben worden waren. Die Flüchtlinge brachten Kenntnisse im Textil- und Handwerk mit, die in den folgenden Jahrzehnten zur Grundlage zahlreicher kleiner Werkstätten und Betriebe im Gebiet wurden.
Der Name des Stadtteils stammt von Ionien, einer Region in Kleinasien, aus der viele der ersten Bewohner vertrieben wurden. In einigen Bäckereien und kleinen Läden finden sich noch heute Rezepte und Produkte, die auf diese Herkunft zurückgehen.
Mehrere Metrostationen machen die Anreise von Athen aus einfach, und das Stadtzentrum von Athen ist in wenigen Minuten erreichbar. Innerhalb des Stadtteils lässt sich vieles zu Fuß erkunden, da die meisten Läden und Cafés eng beieinander liegen.
Ein Handballverein wurde hier 1926 gegründet und gewann später nationale Meisterschaften, was dem Stadtteil eine lebendige Sporttradition verschaffte. Handball- und Fußballspiele finden noch heute regelmäßig in lokalen Stadien statt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.