Menalo, Berggipfel in Arkadien, Griechenland
Mainalo ist ein Gebirge in der Region Arkadien im Herzen des Peloponnes, Griechenland, mit dem höchsten Gipfel Ostrakina. Die Hänge sind dicht mit griechischer Tanne und Krimkiefer bewaldet, was dem Gebiet einen deutlich alpinen Charakter verleiht.
Das Gebirge war bis ins späte 20. Jahrhundert unter dem Namen Apano Chrepa bekannt und spielte während des griechischen Unabhängigkeitskrieges eine strategische Rolle. Die Rückkehr zum antiken Namen Mainalo gehörte zu einer breiteren Bewegung, die das moderne Griechenland mit seinem klassischen Erbe verbinden wollte.
Für die Dörfer rund um den Berg ist das Hirtenleben bis heute sichtbar: Auf den Wiesen weiden Herden, und die Wege durch den Wald werden von Einheimischen täglich genutzt. Das Gebiet trägt den Namen einer Figur aus der griechischen Mythologie, dem arkadischen König Mainalos, Sohn des Gottes Pan.
Der Berg ist über die Straßen von Tripoli und den umliegenden Bergdörfern gut erreichbar, und die meisten Strecken sind das ganze Jahr über befahrbar. Im Winter ermöglicht das Skizentrum an den oberen Hängen den Zugang, aber Besucher sollten die Straßenverhältnisse vor der Abfahrt prüfen.
Mainalo taucht in antiken griechischen Texten auf, unter anderem bei Pausanias, der es im 2. Jahrhundert als von Göttern bewohnten Ort beschrieb. Das macht es zu einem der wenigen Berge Griechenlands, dessen antiker literarischer Ruf seinen modernen touristischen übertrifft.
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