Assos, Ortschaft auf der griechischen Insel Kefalonia
Asos ist ein kleines Dorf an der Nordwestküste von Kefalonia, Griechenland, das sich auf einer schmalen Halbinsel zwischen zwei Buchten erstreckt. Die Häuser aus Stein ziehen sich eine Hügelseite hinab zum Meer, während oben auf dem Hügel eine venezianische Festung thront.
Asos war bereits in der Antike bewohnt, bevor es im späten 16. Jahrhundert unter venezianischer Herrschaft zum Verwaltungszentrum des nördlichen Teils der Insel wurde. Die Venezianer errichteten auf dem Hügel eine Festung als Schutz vor Piraten und Invasoren, die bis heute als Ruine erhalten ist.
Der Name Asos geht auf eine antike Gottheit zurück und ist noch heute in der Dorfsprache lebendig. Abends versammeln sich Einheimische an den kleinen Tavernen am Wasser, während die alten Steinhäuser das Straßenbild prägen.
Das Dorf lässt sich am besten zu Fuß erkunden, da die Gassen zu schmal für Autos sind und der Aufstieg zur Festung zu Fuß möglich ist. Wer im Sommer kommt, findet das angenehmste Wetter, sollte den Aufstieg aber auf den frühen Morgen oder späten Nachmittag legen.
Die venezianische Festung wurde mit einem großen Wasserreservoir geplant, das aber nie fertiggestellt wurde, weil es in der Gegend keine natürlichen Quellen gab. Ohne Wasser war die Festung nie vollständig funktionsfähig und blieb deshalb kaum genutzt, bevor sie zur Ruine verfiel.
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