Karla-See, Wasserreservoir in der Region Thessalien, Griechenland
Der See Karla ist ein Stausee in der Region Thessalien, der sich über eine ausgedehnte Fläche erstreckt und von den Bergen Pelion und Maurovouni umgeben ist. Der Wasserspiegel liegt zwischen 60 und 80 Metern über dem Meeresspiegel und schafft eine flache Landschaft, die von Sumpfgebiet geprägt ist.
Der See wurde 1962 komplett ablgelassen, um das Gebiet für die Landwirtschaft nutzbar zu machen. In den letzten Jahrzehnten begannen Wiederherstellungsarbeiten, um das Gewässer und seine natürliche Umgebung wiederherzustellen.
Der Name des Sees stammt von der antiken Stadt Boibe, die einst an seinen Ufern lag. Die Gegend ist seit jeher ein wichtiger Ort für Fischer und Vogelbacher, die hier die Natur beobachten und studieren.
Sie können den See über Straßen erreichen, die die wichtigsten Thessalien-Städte verbinden, wobei die nahe gelegene Stadt Kanalia Grundversorgung bietet. Die beste Zeit zum Besuch ist im Frühjahr und Herbst, wenn Vogelbeobachter die meisten Arten sehen können.
Das Wiederherstellungsprojekt hat eine bedeutende Anzahl von Sumpfgebieten neu geschaffen und zieht nun Hunderte von Vogelarten an, darunter seltene und geschützte Arten. Dieses Ökosystem zeigt, wie ein verlorenes Gewässer mit moderner Planung und Anstrengung wieder belebt werden kann.
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