Regionalbezirk Preveza, Verwaltungseinheit in Epirus, Griechenland
Die Preveza Regional Unit ist eine Verwaltungseinheit im Nordwesten Griechenlands, die an der Küste des Ionischen Meeres liegt und den Ambrakischen Golf einschließt. Das Gebiet umfasst Hügel, Olivenhaine und Küstenabschnitte sowie die gleichnamige Hauptstadt Preveza.
Das Gebiet wurde 1913 nach den Balkankriegen Teil des griechischen Staates und hatte zuvor jahrhundertelang unter osmanischer Herrschaft gestanden. Im Jahr 2011 wurde es im Rahmen einer landesweiten Verwaltungsreform in die Region Epirus eingegliedert.
Die Region ist bekannt für lokale Feste, bei denen traditionelle Musik und Tänze aufgeführt werden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Auf Märkten und in kleinen Tavernen findet man noch heute hausgemachte Produkte und Gerichte, die auf alten Rezepten basieren.
Ein Unterwassertunnel verbindet die Region mit der Halbinsel Lefkada und erleichtert die Anreise aus dem Süden erheblich. Frühling und Herbst sind die angenehmsten Reisezeiten, da die Temperaturen gemäßigt sind und die Straßen gut befahrbar bleiben.
In der Region liegt das Necromanteion, ein antikes Heiligtum nahe dem Fluss Acheron, das in der Antike als Eingang zur Unterwelt galt. Besucher können noch heute die Mauern und Gänge des Gebäudes besichtigen, die tief in den Felsen gemeißelt wurden.
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