Fetichie-Moschee, Osmanische Moschee in Ioannina, Griechenland.
Die Fethiye-Moschee ist ein ottomanisches Gebetshaus in Ioannina mit einer großen zentralen Kuppel und einem Minarett an der nordwestlichen Ecke. Das Bauwerk wird heute als Museumsbereich betrieben und zeigt Ausstellungen zur Zeit des Ali Pascha in der Stadt.
Das Gebäude war ursprünglich eine byzantinische Kirche, die dem Erzengel Michael gewidmet war und nach der ottomanischen Eroberung von 1430 in eine Moschee umgewandelt wurde. Dieser Wandel spiegelt die großen politischen und religiösen Veränderungen wider, die die Region zu dieser Zeit erlebte.
Die Innenräume zeigen eine Mischung aus arabischen Inschriften und floralen Motiven, die sich über die Kuppel und Wände erstrecken. Diese Verzierungen erzählen von der langen Nutzung des Gebäudes durch verschiedene Kulturen.
Das Gebäude befindet sich im Innenkastel-Komplex von Ioannina und ist leicht über Wege erreichbar, die durch die historische Festung führen. Als Museumszweig kann man es besuchen, um die Räume selbst sowie die Ausstellungen zur lokalen Geschichte zu sehen.
Zwei Marmorsäulen aus dem ursprünglichen byzantinischen Kirchenbau des 13. Jahrhunderts sind in die Gebetsnische des Gebetshauses integriert. Diese Säulen zeigen, wie später Bauherren das Vorgängerbauwerk respektvoll einbezogen.
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