Kymo, Kalksteinklippe in der Gemeinde Lefki, Griechenland
Kymo ist eine Kalksteinwand an der Ostküste Kretas, die steil aus dem Libyschen Meer aufsteigt und mit senkrechten Felswänden direkt ins Wasser fällt. Die Formation erstreckt sich über einen längeren Küstenabschnitt und bietet beeindruckende geologische Strukturen aus hartem Gestein.
Die Namengebung des Ortes stammt aus der griechischen Mythologie und bezieht sich auf Kymo, eine der fünfzig Nereiden, die als Schutzgöttinnen der Seefahrer galten. Diese legendäre Verbindung spiegelt die Bedeutung wider, die das antike Griechenland der Küste und dem Meer beimaß.
Fischer aus den nahe gelegenen kretischen Dörfern pflegen ihre traditionellen Fischereimethoden in der Nähe der Klippenwände.
Der Zugang ist nur vom Wasser aus möglich, da die Steilküste vom Land her nicht erreichbar ist und ein Boot erforderlich ist. Besucher sollten von den östlichen Häfen Kretas aus fahren und auf günstige Wetterbedingungen achten.
In den Höhlen und Spalten an der Wasserlinie haben sich mediterrane Mönchsrobben niedergelassen, eine seltene und stark gefährdete Art, die an wenigen Orten der Welt lebt. Diese Präsenz macht den Ort zu einem wichtigen Zufluchtsort für diese kaum bekannten Meeresbewohner.
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