Kapsa Monastery, Orthodoxes Kloster an der Südostküste Kretas, Griechenland
Das Kapsa-Kloster ist ein orthodoxes Kloster an der südöstlichen Küste Kretas, das an steilen grauen Felsen neben der Schlucht von Perivolakia liegt. Die Struktur überragt das Libysche Meer und besteht aus Räumen, die sich in die natürliche Topografie einfügen, mit einem großen Innenhof und Gebäuden, die um die zentrale Kirche angeordnet sind.
Das Kloster wurde 1471 von osmanischen Piraten zerstört, aber Mönch Joseph Gerontoyiannis begann 1841 den Wiederaufbau und gründete eine neue religiöse Gemeinschaft. Diese Erneuerung ermöglichte es dem Kloster, in den folgenden Jahrzehnten eine wichtige Rolle im religiösen Leben der Region zu spielen.
Das Kloster ist dem Heiligen Johannes dem Täufer und der Heiligen Dreifaltigkeit geweiht und zeigt die charakteristische Form byzantinischer Kirchen mit zwei Schiffen. Der Ort wird heute noch als Gebetsraum und Ort der Besinnung von Besuchern genutzt, die die schlichte Schönheit dieser religiösen Stätte schätzen.
Das Kloster ist zu festgelegten Zeiten zuganglich und liegt auf einem steilen Weg zu Fuss vom nächsten Parkplatz entfernt. Besucher sollten angemessene Kleidung tragen und bereit sein, etwas zu Fuss zu gehen, um diesen Ort zu erreichen.
Waehrend des Zweiten Weltkriegs bot das Kloster Schutz fuer griechische Widerstanadskaempfer und britische Soldaten gegen die deutsche Besatzung. Diese verborgene Episode macht es zu einem wichtigen Ort in der lokalen Kriegsgeschichte, den viele Besucher nicht kennen.
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