Kavousi Kastro, Archäologische Stätte aus der Bronzezeit nahe Kavousi, Griechenland.
Kavousi Kastro ist eine archäologische Stätte auf einem steilen Bergipfel in etwa 713 Metern Höhe, von wo aus man über den Golf von Mirabello und den Isthmus von Ierapetra blicken kann. Die Überreste zeigen mehrere Wohnkomplexe, die auf Terrassen angeordnet sind und die Struktur einer Bergsiedelung aus der späteren Bronzezeit und frühen Eisenzeit offenbaren.
Die Stätte wurde besiedelt vom 12. bis zum 7. Jahrhundert v. Chr. und zeigt eine ununterbrochene Abfolge von Bewohnung, die Archäologen seit Beginn der 20. Jahrhunderts erkunden. Ausgrabungen ab 1900 durch Harriet Boyd dokumentieren, wie die Menschen diese Zeit des Übergangs von der spätminoischen zur früheisenzeitlichen Kultur erlebten.
Die Überreste der Häuser auf dem Hügel zeigen, wie Menschen nach dem Zusammenbruch der minoischen Welt lebten und ihre Häuser auf Terrassen anordneten. Diese Anordnung spiegelt wider, wie die Bewohner den steilen Hang nutzten und ihre Gemeinschaft organisierten.
Der Ort ist zu Fuß vom Dorf Kavousi aus erreichbar, wobei eine Schotterpiste und dann ein Wanderpfad hinaufführen; es gibt keinen Eintritt zu zahlen. Der Aufstieg ist steil, daher sollte man festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen, besonders wenn man bei warmem Wetter besucht.
Der Bergkuppe bietet nicht nur Überreste aus mehreren Jahrhunderten, sondern auch Aussichtspunkte, die helfen, die geografische Bedeutung dieser Höhensiedlung zu verstehen. Besucher können von hier aus sehen, wie die Standortwahl die Kontrolle über Handelswege und die Überwachung umliegender Täler ermöglichte.
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