Plastiras Dam, Bogenstaumauer in der Regionaleinheit Karditsa, Griechenland.
Der Plastiras-Damm ist eine doppelboegen-Betonstruktur, die sich 220 Meter uber den Fluss Tavropos erstreckt und 83 Meter in die Hoehe ragt. Das Bauwerk staut einen kuenstlichen See in hoeherer Lage, der zur Wasserspeicherung und Energieerzeugung genutzt wird.
Der Bau begann im Dezember 1955 unter franzoesischer Ingenieursleitung und wurde im Oktober 1960 fertiggestellt, was einen Wendepunkt fuer die Infrastrukturentwicklung in der Nachkriegszeit bedeutete. Das Projekt verband moderne europaeische Technik mit lokalen Verhaeltnissen und zeigte ambitionierte Plaenung zur Wirtschaftsfoerderung der Region.
Das Bauwerk ist nach General Nikolaos Plastiras benannt, einem Politiker, der die Idee einer modernen Wasserkraftanlage in dieser Region vorantrieb. Der Damm prägt heute das Tal und die umliegenden Dörfer, die von seiner Existenz abhängig sind.
Der Damm ist von der Landstrasse aus zugaenglich und bietet Aussichtspunkte, von denen man die volle Struktur und den Stausee ueberblicken kann. Das Gelaende ist offen zugaenglich, erfordert aber in den oberen Bereichen angemessene Kleidung und Schuhwerk wegen der Hoehenlage und moeglicher Wetterwechsel.
Das Staubecken entstand durch Umbau eines frueheren Uberschwemmungsgebietes in einen kontrollieren Wasserspeicher mit etwa 400 Millionen Kubikmeter Fassungsvermoegen. Diese Umwandlung ermoeglichte es den umliegenden Gemeinden, sicherer zu leben und zuverlassiger Wasser zu bekommen.
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