Tzistarakis-Moschee, Osmanische Moschee und Museum nahe dem Monastiraki-Platz, Athen, Griechenland.
Die Tzistarakis-Moschee ist ein zweistöckiges Gebäude mit einer Kuppel auf achteckiger Basis und drei Bögen mit kleineren Kuppeln an der westlichen Seite. Im Inneren befinden sich Ausstellungsräume mit traditionellen griechischen Keramiken und Objekten des täglichen Lebens.
Ein Gouverneur ließ die Moschee 1759 errichten und nutzte dabei Material von einer antiken Säule, was bei der lokalen Bevölkerung großen Widerstand auslöste. Diese Kontroverse führte zu seinem Sturz und hatte lange Auswirkungen auf die Wahrnehmung des Bauwerks.
Das Gebäude zeigt durch seine Umwandlung, wie sich die Nutzung von Räumen im Laufe der Zeit ändert und wie eine Struktur verschiedene Zwecke erfüllen kann. Heute dient es als Museum, das die Handwerkstradition und alltägliche Objekte aus Griechenland bewahrt.
Das Museum ist an den meisten Tagen offen und befindet sich in Gehweite vom Monastiraki-Platz. Besucher sollten beachten, dass die Räume klein sind, daher ist es besser, in weniger belebten Stunden zu kommen.
Manche Anwohner glaubten damals, dass der Abriss antiker Tempel für den Moscheenbau Krankheitsausbrüche verursachte, was der Struktur einen anderen Ruf verlieh. Diese lokale Überzeugung war so stark, dass sie lange die Beziehung der Menschen zu dem Gebäude prägte.
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