Vespasianae of Athens, Antike öffentliche Latrine in Römischer Agora, Griechenland
Die Vespasianae sind ein quadratisches öffentliches Latrinengebäude aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. auf der Römischen Agora von Athen, nördlich des Turms der Winde. Sitze mit einem runden Loch in der Mitte reihten sich an allen vier Seiten über einem unterirdischen Abwassernetz; der Eingang lag nur auf einer Seite. Ein Satteldach deckte den Bau.
Die Vespasianae wurden im 1. Jahrhundert n. Chr. als öffentliche Latrine der römischen Agora von Athen errichtet. Ihren Namen tragen sie nach Kaiser Vespasian, der ähnliche Bauten im ganzen Reich errichten ließ. Die Benutzung war kostenpflichtig, woraus der Ausspruch „pecunia non olet“ (Geld stinkt nicht) entstand.
Die Latrine war ein Ort, an dem Menschen unterschiedlicher sozialer Schichten zusammenkamen und ungezwungen miteinander sprachen. Das Nebeneinander verschiedener Bevölkerungsgruppen in diesem alltäglichen Raum zeigt, wie offen die antike Gesellschaft für solche Begegnungen war.
Die Latrine liegt in der Nordostecke der Römischen Agora, unmittelbar nördlich des Turms der Winde; nähern Sie sich von dieser Seite des ausgegrabenen Platzes. Nur eine Seite des quadratischen Baus hatte den Eingang, was das Ablesen des Grundrisses mit vier Sitzreihen vor Ort erleichtert.
Der Name Vespasianae geht auf Kaiser Vespasian zurück, der ähnliche Latrinen im ganzen Reich errichten ließ. Die Benutzung war kostenpflichtig, und diese Urinsteuer ist mit seinem Ausspruch „pecunia non olet“ verbunden: Geld riecht nicht. Das Gebäude lag am Nordostrand der Römischen Agora, nördlich des Turms der Winde.
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